ADHS und Sucht
Warum gibt es ADHs-ler, die beispielsweise auch kiffen?
Viele Jugendliche empfinden den Cannabiskonsum als "entspannend" und beruhigend. Insbesondere jene ADHs. die füher Medikamente einnehmen mussten, scheinen eher zu Konsum zu neigen. Mitunter macht eine ADHS-Therapie bzw. ein ADHS-Coaching an diesen Stellen auch sinn, mit einer Suchttherapie oder einem Drogencoaching zu verknüpfen.
Ist es zweckmäßig, eine ADHS-Therapie bzw. ein ADHS-Coaching mit einer Suchttherapie oder einem Drogencoaching zu verknüpfen?
ADHS und Sucht
Um die Vielfalt und das Spektrum des Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivität)-Syndroms aufzuzeigen, wurden bewusst unterschiedliche "Nebenschauplätze" erwähnt und diese benennend als Ober- und Unterkategorien bzw. -seiten in diese Homepage integriert. Alle Einzelaspekte darzulegen oder aufzulisten, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, da Menschen mit ADHS oder ADS häufig und vermehrt dazu neigen, zusätzliche Verhaltensmuster, Verdrängungsmechanismen und Bedürfnisse an den Tag zu legen, die eine erweiterte Herausforderung bedeuten können und ggf. gesondert bzw. ergänzend und/oder vertiefend in einer ADHS-Therapie oder einem ADHS-Coaching bearbeitet werden können.
Die oben genannte "Kombination" gehört durchaus dazu und kann - ggf. auch noch mit anderen Themenkomplexen - in einem "Baukasten-Prinzip" miteinander verknüpft werden.
Genaue, individuelle und zielgerichtete Therapie- bzw. Coachingplanungen werden im Erstgespräch ausführlich besprochen und evaluiert, sodass möglichst zeitnah Fortschritte, Veränderungen und Ergebnisse erkennbar sind, welche in einem systemischen, ganzheitlichen, physischen, psychischen und mentalen Hilfe- und Unterstützungsrahmen ihre Vielfalt, Individualität und Ergiebigkeit entfalten können.
Muss ich bei einer ADHS-Therapie bzw. bei einer Suchttherapie mit dem Kiffen aufhören?
Grundsätzlich geht es bei allen Coaching- und Therapieangeboten darum, dass der Klient (bzw. Konsument) einen anderren Umgang mit seinen Themen oder eben seinem Konsumverhalten findet. Ein Aufhören bzw. Einstellen "liebgewonnerner Gewohnheiten" kann als ein Ziel angestrebt werden, es ist aber zunächst nicht das Hauptziel.